Tipps zum Umgang mit einem Hochdruckreiniger
Foto: Handwerker-Dialog

Tipps zum Umgang mit einem Hochdruckreiniger

Die Funktionsweise eines Hochdruckreinigers ist einfach. Jedes Gerät ist mit einer Hochdruckpumpe ausgestattet, die an Wasser angeschlossen wird und dieses Wasser durch Unterstützung eines Hubkolbens unter Druck setzt. Im Anschluss daran wird das Wasser via Auslassventil in den Hochdruckschlauch sowie die Sprühlanze weitergeleitet.

Die Stärke des Wasserdrucks ist ein Faktor unter vielen

Obwohl die Stärke des Wasserdrucks eine wichtige Rolle spielt, entscheidet nicht nur diese Komponente über die Reinigungskraft eines Hochdruckreinigers. Die Mischung aus Wasserdruck und Wassermenge ist ausschlaggebend. Aus dem Grund gilt die Regel, dass das Reinigungsergebnis der Geräte umso höher ist, je mehr Wasser in das Gerät integriert wird. Optimale Reinigungserfolge werden bei einer ausgewogenen Menge aus Litern Wasser pro Stunde sowie dem Wasserdruck erzielt. Empfehlenswert ist für private Zwecke eine Fördermenge von 350 bis 600 Litern pro Stunde bei einem Wasserdruck von 120 bis 160 bar.

In dem Gerät muss ein Tank zur Zugabe eines Reinigungsmittels vorhanden sein

Von ebenso großer Bedeutung ist die Fähigkeit der Hochdruckreiniger, zusätzlich zum Wasser mittels eines integrierten Tanks bzw. extern ein Reinigungsmittel zumischen zu können. Eine geläufige Substanz ist Aktivschaumreiniger, der beispielsweise in der Fahrzeugpflege zum Beseitigen fett- und ölhaltiger Elementen oder hartnäckigen Ablagerungen sowie Verkrustungen verwendet wird. Im Garten- und Hausbereich greifen Besitzer der Hochdruckreiniger auf Mittel wie Fassadenreiniger oder besondere Zusätze mit Bleichwirkung zurück, die das Nachwachsen von Algen reduzieren oder Abbauprodukte sowie Pigmente von Gewächsen lösen.

Die Basiskonzentration ist zumeist zu hoch

Da derartige Reinigungsmittel von Produzenten im Regelfall in einer starken Konzentration geliefert werden, sollten diese Substanzen vor ihrer Nutzung unbedingt verdünnt werden. Hinzu kommt, dass sich eine Überdosierung nur schädigend auf die Umwelt auswirkt und dennoch kein effizienteres Reinigungsergebnis erzielt. Um diese Frage zu klären und das richtige Mischungsverhältnis zwischen Wasser und dem Reinigungsmittel zu finden, gibt der Mischungsverhältnisrechner die entsprechende Antwort. Dennoch sollten Privatpersonen bedenken, dass Reinigungsmittel für den privaten Haus- und Gartenbedarf grundsätzlich nur bei hartnäckiger Verschmutzung eingesetzt werden sollten. Die Praxis zeigt, dass die meisten Verschmutzungen durch einen kraftvollen Wasserstrahl beseitigt werden.

 

Über den Autor

Gastbeitrag von:
Dirk Fischer
Erlenstr. 5
01097 Dresden
Die Funktionsweise eines Hochdruckreinigers ist einfach. Jedes Gerät ist mit einer Hochdruckpumpe ausgestattet, die an Wasser angeschlossen wird und dieses Wasser durch Unterstützung eines Hubkolbens unter Druck setzt. Im Anschluss daran wird das Wasser via Auslassventil in den Hochdruckschlauch sowie die Sprühlanze weitergeleitet. Die Stärke des Wasserdrucks ist ein Faktor unter vielen Obwohl die Stärke des Wasserdrucks eine wichtige Rolle spielt, entscheidet nicht nur diese Komponente über die Reinigungskraft eines Hochdruckreinigers. Die Mischung aus Wasserdruck und Wassermenge ist ausschlaggebend. Aus dem Grund gilt die Regel, dass das Reinigungsergebnis der Geräte umso höher ist, je mehr Wasser in das Gerät integriert…

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4 Kommentare

  1. Interessanter Beitrag. Bei dem Wasserdruck kann ich dem Autor nur zustimmen! Für private Anwendungen reichen 160 bar völlig aus. Alles andere sollte man dem Profi überlassen, da hieraus böse Verletzungen entstehen können (leider eigene Erfahrungen gesammelt).

    LG

  2. Danke für die Tipps.Ich benutze immer eine Schutzbrille wenn ich mit dem Hochdruckreiniger arbeite.Klingt vielleicht ein bisschen übertrieben,aber ich bin lieber vorsichtig.Ich will nicht das absplitternde Teilchen meine Augen verletzen.

    Alles Gute

    • Hallo Melissa,
      eine Schutzbrille ist meiner Meinung nach sehr wichtig. Ich hatte schon einmal Probleme, weil mir beim Arbeiten etwas ins Auge gespritzt ist. Es war zum Glück „nur“ Wasser, jedoch tat das schon extrem weh und ich bin auch vorsichtshalber zum Arzt gegangen und habe mir das untersuchen lassen. Also wer wie ich nach dem kleinen Unfall auf Nummer sicher gehen will, sollte eine Schutzbrille tragen und sich eventuell nach Bedarf noch Schutzkleidung zulegen.

      Liebe Grüße

  3. Super Tipps. Hilf mir echt weiter. Ich denke es ist sinnvoll jetzt im Winter sich einen Hochdruck reiniger zu kaufen. So kann man vielleicht die ein oder anderen Euros sparen.

    Gruß

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